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Hamster in Not

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Montag, 5. Februar 2018, 12:53

16 Goldhamster aus einer Gruppenhaltung in Bayern (Januar 2018)

Am 22. Januar 2018 wurde unsere Pflegestelle in Offenbach darüber in Kenntnis gesetzt, dass jemand seine 14 Goldhamster abgeben möchte. Bis dato lebten diese in zwei viel zu kleinen 60cm großen Käfigen.

Am Samstag dem 27. Januar fuhr die Pflegestelle dann nach Bayern und holte diese aus ihren viel zu beengten Verhältnissen. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sogar 16 Goldhamster waren, die in zwei Käfigen lebten: 9 Weibchen und 3 Männchen im ersten und 4 Männchen im zweiten.






Alle 16 Hamster haben nun erstmal in Offenbach ihre einzelnen Pflegegehege bezogen, sind jedoch von dem monatelangen Zusammenleben in viel zu beengten Verhältnissen sehr traumatisiert und haben Bisswunden.

Wie zu erwarten erfolgte am 30. Januar ein 1. Wurf von 6 Babys, wovon allerdings keines überlebte. Die Mutter war viel zu jung für einen Wurf und durch die vorherige Haltung zu verstört, um diesen Wurf großzuziehen. Leider ist mit weiteren Würfen zu rechnen, die hoffentlich eine Chance auf Leben haben werden.

Dieser Fall zeigt einmal wieder, Hamster sind keine Tiere die in Gruppen gehalten werden dürfen!
Sie müssen immer und unbedingt einzeln gehalten werden!

Und niemals "einfach so mal" Männchen und Weibchen zusammensetzen, um einmal einen Wurf zu bekommen!! Die 6 Babys wurden von ihrer Mutter aufgrund des vorherigen Stresses gefressen und so etwas Dramatisches und Trauriges kann vermieden werden, wenn Hamster artgerecht in Einzelhaltung leben dürfen!